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Verlauf der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bis fünf Jahre nach Beginn der COVID-19-Pandemie: eine Längsschnittstudie

Viviane Richard, Elsa Lorthe, Roxane Dumont, Nicolas Bovio, Natalia B. Fernandez, Mayssam Nehme, Rémy P. Barbe, Klara M. Posfay-Barbe, Idris Guessous, Silvia Stringhini, für die SEROCoV-KIDS-Studiengruppe

Psychische Gesundheitsverläufe von Kindern und Jugendlichen bis zu 5 Jahre nach Beginn der COVID-19-Pandemie: eine Längsschnittstudie, „Child and Adolescent Psychiatry and Mental Health“, Juni 2026, doi.org/10.1186/s13034-026-01121-5

Zusammenfassung:

Hintergrund:
Die COVID-19-Pandemie hatte je nach den gemachten Erfahrungen unterschiedliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, wobei einige Folgen auch nach der Aufhebung der Beschränkungen fortbestanden. Ziel dieser Studie war es, den Zusammenhang zwischen den wahrgenommenen Auswirkungen der Pandemie und den Verläufen der psychischen Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen zwischen 2022 und 2025 zu ermitteln sowie die damit verbundenen Risiko- und Schutzfaktoren zu identifizieren.

Methoden:
Die Daten stammen aus der Bevölkerungskohorte SEROCoV-KIDS, die in Genf, Schweiz, durchgeführt wurde. Die wahrgenommene Auswirkung der Pandemie, die multidimensional bewertet wurde, sowie verschiedene Risiko- und Schutzfaktoren (soziodemografische, gesundheitsbezogene, familiäre, soziale und verhaltensbezogene Faktoren) wurden von den Eltern zu Beginn der Studie im Jahr 2022 angegeben. Anschließend wurden die psychischen Probleme zwischen 2022 und 2025 jährlich erfasst. Zur Schätzung der psychischen Gesundheitsverläufe in Abhängigkeit von den wahrgenommenen Auswirkungen der Pandemie sowie zur Analyse der Risiko- und Schutzfaktoren wurden verallgemeinerte lineare Modelle mit gemischten Effekten verwendet.

Ergebnisse:
Von 1.907 Kindern im Alter von 2 bis 17 Jahren waren 9,3 % negativ und 7,9 % positiv von der Pandemie betroffen, während die große Mehrheit (82,8 %) nicht oder nur geringfügig betroffen war. Im Vergleich zu den Kindern, die kaum oder gar nicht betroffen waren, wiesen diejenigen, die eine negative Auswirkung wahrgenommen hatten, im Jahr 2022 mehr psychische Probleme auf (Inzidenzratenverhältnis [IRR]: 1,51; 95 %-Konfidenzintervall [KI]: 1,34–1,70), doch diese Probleme nahmen zwischen 2022 und 2025 tendenziell ab (IRR: 0,98; 95 %-Konfidenzintervall [KI]: 0,95–1,01). Eine mittlere bis ungünstige finanzielle Situation war im Jahr 2022 mit geringeren psychischen Folgen infolge einer negativen Auswirkung verbunden (IRR: 0,64; 95 %-KI: 0,46–0,89). Eine positive Auswirkung der Pandemie schien 2022 mit stärkeren psychischen Problemen bei Kindern im Alter von 7 bis 12 Jahren verbunden zu sein (IRR: 1,36; 95 %-KI: 0,98–1,89), wobei sich der Verlauf während der Nachbeobachtungszeit insgesamt stabil zeigte.

Fazit:
Fast fünf Jahre nach Beginn der COVID-19-Pandemie hatten sich die anhaltenden psychischen Probleme bei Kindern, die von der Pandemie negativ betroffen waren, weitgehend zurückgebildet. Diese Ergebnisse sind insgesamt beruhigend, unterstreichen jedoch die Bedeutung proaktiver Maßnahmen, um langfristige Folgen für die psychische Gesundheit junger Menschen bei künftigen Krisen zu verhindern.

Link zum den Artikel auf Englisch

This text was automatically translated from French using artificial intelligence