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Räumliche Verteilung von Angst und Depression und Determinanten von Hochrisikogebieten in einer Schweizer Stadtbevölkerung, 2023-2025

Noé Fellay, Lina Jawal, Philippe Voruz, Hélène Baysson, Stephanie Schrempft, Roxane Dumont, Silvia Stringhini, Stéphane Joost, Mayssam Nehme, Idris Guessous
Spatial clustering of anxiety and depression and determinants of high-risk areas in a Swiss urban population, 2023-2025.Journalof Affective Disorders, Juli 2026.https://doi.org/10.1016/j.jad.2026.121623

Zusammenfassung:

Ziel

Angstzustände und Depressionen gehören zu den Hauptursachen für die weltweite Belastung durch psychische Erkrankungen. In Städten können sie sich in Gebieten konzentrieren, in denen sich soziodemografische Anfälligkeiten und ungünstige Umweltbelastungen wie Luftverschmutzung und Lärm häufen. Allerdings haben nur wenige Studien ihre räumliche Verteilung oder "Cluster/räumliche Gruppierungen" in städtischen Kontexten mit hohem Einkommen untersucht.

Methoden

Zwischen 2023 und 2025 analysierten wir Längsschnittdaten von 6057 Erwachsenen aus der bevölkerungsbasierten Specchio-Studie in Genf, Schweiz. Die Prävalenz und Verteilung von Angst (GAD-2 ≥ 3) und Depression (PHQ-2 ≥ 3) wurden beurteilt. Räumliche Häufungen wurden mithilfe der Methode des räumlichen und raumzeitlichen relativen Risikos (sparr) untersucht. Anschließend wurden mithilfe von verallgemeinerten Schätzgleichungen soziodemografische, psychosoziale und umweltbedingte Risikofaktoren ermittelt.

Ergebnisse

Unter den 6057 Befragten (Durchschnittsalter 51,8 Jahre; 59% Frauen) betrug die Prävalenz von Angst 13,5%, 14,1% und 12,1% und die von Depressionen 9,9%, 9,4% und 8,1% in den Jahren 2023, 2024 bzw. 2025. Gebiete mit hohem Risiko für Angstzustände und Depressionen wurden im Zentrum von Genf beobachtet. Nach Anpassung an Alter, Geschlecht und Bildungsniveau verringerten sich die Hochrisikogebiete für Depressionen leicht, während die für Angstzustände ähnlich blieben. Diese Gebiete waren mit ungünstigeren Umweltexpositionen sowie sozioökonomischen Benachteiligungen verbunden.

Schlussfolgerungen

In Genf wiesen Gebiete, in denen Umweltbelastungen und sozioökonomische Benachteiligungen kumulierten, eine höhere Prävalenz von Angst und Depression auf. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung gezielter Interventionen, die soziale und umweltbedingte Hebel kombinieren, um Ungleichheiten im Bereich der psychischen Gesundheit in städtischen Gebieten zu verringern.

Link zu zum Artikel auf Englisch

This text was automatically translated from French using artificial intelligence